Ich bin ausgebildete Erzieherin, Entspannungspädagogin und zertifizierte Kursleiterin für Progressive Muskelentspannung für Erwachsene sowie für Kinder und Jugendliche. Mein beruflicher Weg war dabei nicht geradlinig – und genau das prägt heute meine Arbeit.

Ursprünglich habe ich einen technischen Beruf erlernt und viele Jahre ganz anders gearbeitet. Pädagogik hat mich jedoch schon früh interessiert. Der entscheidende Wendepunkt in meinem Leben kam mit dem Tod meines Partners, dem Vater meines Sohnes. In dieser Zeit wurde mir deutlich, dass ich beruflich etwas Sinnstiftendes tun möchte – etwas, das Menschen stärkt und trägt. Ich entschloss mich zu einer Umschulung und begann die Ausbildung zur Erzieherin.

Mein Weg zur Pädagogik

Während meiner Ausbildung konnte ich in sehr unterschiedlichen Einrichtungen arbeiten:
in der Schule, in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung sowie in einem Kinderheim mit traumatisierten Kindern. Diese Erfahrungen haben meinen Blick geschärft – für die Vielfalt menschlicher Lebensgeschichten, für Belastungen, aber auch für das enorme Entwicklungspotenzial, das in jedem Menschen steckt.

Ein Teil meines Verständnisses für Kinder und Jugendliche in herausfordernden Lebenslagen kommt auch aus eigener Erfahrung. Deshalb war mir schon früh wichtig, nicht nur Verhalten zu bewerten, sondern den Menschen dahinter zu sehen.

Im Laufe der Ausbildung habe ich jedoch gemerkt, dass ich langfristig nicht ausschließlich innerhalb starrer Strukturen arbeiten möchte. Nicht jede Regel und nicht jedes System wird dem einzelnen Menschen gerecht. Mein Wunsch war es, Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene individueller zu begleiten – mit Zeit, Aufmerksamkeit und echtem Zuhören.

Der innere Wandel

Ich selbst war lange ein sehr impulsiver Mensch. Durch persönliche Verlusterfahrungen, intensive Selbstreflexion und gezielte Arbeit an mir selbst habe ich gelernt, wie kraftvoll Ruhe sein kann. Verschiedene Entspannungsmethoden haben mir geholfen, innerlich stabiler, klarer und gelassener zu werden.

Dabei habe ich erlebt, dass Entspannung weit mehr ist als „abschalten“. Sie verändert den Umgang mit Stress, mit Herausforderungen und mit anderen Menschen. Diese Erfahrung hat mich so überzeugt, dass ich mich gezielt weitergebildet habe.

Qualifikation & Schwerpunkt

Nach meiner Ausbildung zur Erzieherin habe ich folgende Qualifikationen erworben:

  • Kursleiterin für Progressive Muskelentspannung

  • Ergänzungsmodul PMR für Einzel- und Kleingruppentraining

  • Kursleiterin im Gesundheitsbereich (Prävention)

  • Zertifikat für Entspannungsverfahren für Kinder und Jugendliche

  • Entspannungstrainerin für Kinder und Jugendliche

  • Zertifizierung über die Zentrale Prüfstelle Prävention (ZPP)

Meine Kurse sollen Menschen befähigen, Entspannung selbstständig in ihren Alltag zu integrieren – für besseren Schlaf, Stressabbau, mehr innere Ruhe und eine bessere Selbstregulation.

Meine Haltung in der Arbeit

In meiner Arbeit ist mir wichtig, dass Menschen selbst spüren, was Entspannung mit ihnen macht. Der Moment, in dem jemand innehält, Vorurteile loslässt und merkt: „Das tut mir gut“, ist für mich zentral.

Ich arbeite bewusst in kleinen Gruppen mit maximal acht Teilnehmenden. So bleibt Raum für Fragen, individuelle Wahrnehmung und persönliche Begleitung. Meine Kurse sind keine Massenangebote, sondern geschützte Räume, in denen sich jeder gesehen fühlen darf.

Ich bin überzeugt:
Wer lernt, gut für sich selbst zu sorgen, kann auch für andere da sein. Ruhe, Selbstfürsorge und innere Balance sind keine Luxusgüter – sie sind eine Grundlage für ein gesundes Leben.

Gerade Kinder und Jugendliche profitieren davon, früh zu lernen, wie sie sich regulieren können: zur Ruhe kommen, Spannungen abbauen, besser schlafen und einen guten Umgang mit innerer Unruhe finden.

Mein Anliegen

Ich möchte Menschen dabei unterstützen, wieder Zugang zu sich selbst zu finden – ohne Druck, ohne Leistungsanspruch, in ihrem eigenen Tempo. Entspannung ist erlernbar. Und sie wirkt oft weit über den Kurs hinaus.

Kleine Pausen, große Wirkung- Entspannung, die bleibt.

Über Mich

Nadine Mattke